
Here
Sechzig fotografische Bilder, um zu sagen, was gerade passt, was stört und welche Unterstützung nötig ist.
Deck öffnenWas im Deck steckt
Here arbeitet mit einer Frage: Was passt mir jetzt und was kann ich wählen. Die Karten zeigen Fotografien des gewöhnlichen Lebens, nah genug zum Wiedererkennen und offen genug, um für verschiedene Menschen Verschiedenes zu bedeuten. Sechs Gruppen zu zehn Karten: Aufmerksamkeit und Orientierung, Empfindungen und Bewegung, Wahl und Grenzen, Menschen und praktische Hilfe, Raum für Gefühle, Alltag und nächste Schritte. Nichts muss erklärt werden: Man kann zeigen, was stört, das weniger unangenehme Bild wählen, mehr Abstand erbitten, ein Angebot ablehnen oder einen praktischen Bedarf benennen.
Gruppen
Aufmerksamkeit und Orientierung
Was Sie um sich wahrnehmen und worauf Sie den Blick richten wollen. Vertraute Anhaltspunkte, wechselnder Fokus und Momente, in denen sich schwer etwas unterscheiden lässt.
Empfindungen und Bewegung
Empfindungen, Bewegung und Ruhe. Welche Texturen und Haltungen Ihnen entsprechen, welche nicht und wann Sie das Tempo ändern oder pausieren möchten.
Wahl und Grenzen
Das Recht, zuzustimmen, abzulehnen oder es sich anders zu überlegen. Distanz, eigener Raum, Tempo und die eigene Entscheidung über die Beteiligung.
Menschen und praktische Hilfe
Menschen, Dinge und Leistungen, die man brauchen kann. Um Hilfe bitten, ihre Form wählen und Hindernisse ansprechen.
Raum für Gefühle
Erfahrungen, für die Worte schwer zu finden sind. Gemischte Gefühle und die Möglichkeit, etwas im Bild zu zeigen, ohne die eigene Geschichte zu erklären.
Alltag und nächste Schritte
Was nach einem Gespräch oder einer Pause kommt. Essen, Ruhe, vertraute Tätigkeiten und nächste Aufgaben, die man beginnen oder verschieben kann.
Techniken, zu denen dieses Deck passt
Diese Selbstreflexionstechniken aus dem Self-Work Navigator passen gut zu diesem Deck:
Wann nehmen
Die Worte fehlen
Den Zustand zu benennen ist schwer, auf ein Bild zu zeigen gelingt. Das Bild wird zum gemeinsamen Gegenstand des Gesprächs.
Die Frage ist, was hilft
Menschen und praktische Hilfe sowie Alltag und nächste Schritte machen aus einem vagen Bedarf eine konkrete Bitte.
Abstand und Tempo zählen
Wahl und Grenzen handelt vom Zustimmen, Ablehnen und Umentscheiden. Damit beginnt man oft sinnvoll.
Nach einer schweren Zeit
Nicht um sie noch einmal zu durchleben, sondern um zu sehen, was jetzt verfügbar ist: Ruhe, Essen, eine vertraute Tätigkeit, ein kleiner Schritt.
Wann dieses Deck nicht passt
Here ist trauma-informiert gestaltet: das ist ein Prinzip der Gestaltung und der Gesprächsführung, keine Zertifizierung, und die Karten sind kein klinisches Instrument. Hauptsächlich für die Arbeit mit einer Fachperson, die im Umgang mit traumatischen Erfahrungen geschult ist. Allein eignet sich das Set für Alltagsstress, Bedürfnisse und den nächsten praktischen Schritt, nicht für die Verarbeitung von Trauma, nicht zur Prüfung von Erinnerungen und nicht als Hilfe in einer akuten Krise.
Weitere Decks in MAC Cards Online
Über metaphorische assoziative Karten (MAC)
Metaphorische assoziative Karten (MAC) sind ein projektives Werkzeug für Selbstreflexion, Coaching und Therapie. Anders als Tarot oder Orakel sagen sie nichts voraus – das Bild wird zum Spiegel für das, was bereits in Ihnen vorgeht.
Sie können mit MAC-Karten allein in einer ruhigen 5-minütigen Sitzung arbeiten, mit einem Therapeuten oder in einer Gruppe. Die Karte ist nicht die Antwort; sie ist ein Rahmen für eine ehrlichere Frage an sich selbst.
Auf MAC Cards Online ist jedes öffentliche Deck kostenlos im Browser ausprobierbar – ohne Installation, ohne Registrierung. Die Plattform bietet außerdem den Self-Work Navigator mit 8 geführten Techniken, die Sie durch eine Sitzung führen.








